MAY I INTRODUCE....

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Meine Mutti - das absolute Gegenteil von mir. Wir streiten, diskutieren, haben sehr oft unterschiedliche Ansichten und dennoch lieben wir uns. Wir rocken den „Frauen-Haushalt“ und managen alles gemeinsam. Für mich die tollste Mama der Welt! Wenn etwas nicht läuft wie es soll,  sagen wir uns „Ist schließlich nicht der erste Rückschlag“ und lachen darüber. Komisch? Kann sein, aber bis jetzt ging alles irgendwie. Was ich so an ihr schätze und wer sie ist? Ihr lernt diese tolle Lady heute kennen: 


„ONE OF THE MOST AMAZING LADIES I KNOW“
Ich kenne keine andere Frau auf dieser Welt, die im einen Moment total ernst ist aber im anderen Moment laut darüber lacht. Es ist mir ein Rätsel, wie sie alle Sachen managed. Neben einer pubertierenden Göre zu Hause, arbeitet sie viel und bleibt dennoch positiv. Hut ab, Mama. Du bist ein echtes Vorbild! Doch jeder kennt es, es gibt die ein oder anderen Sachen an Eltern, die einem manchmal viele Nerven kosten...Und dennoch gehören diese Dinge zum Alltag. Kein anderer Mensch darf das, nur Mama (und Papa) haben in manchen Sachen einfach mehr Rechte, oder? 
Hier mal ein Beispiel dafür: 

BIST DU JETZT MAL RUHIG? 
Der Wecker klingelt, 5:25. "Okay, noch fünf Minuten die Augen zu machen", denk ich mir. Die Tür geht auf, der kleine Alfi kommt hinein getappt und gleich hinterher meine Mutti. "Aufstehen! Ach Marié, es regnet. Zieh dir etwas Dickeres an! Hast Du noch ein Unterhemd? Ich hole gleich mal eins! Weißt Du schon, was wir heute Abend essen wollen?" Es scheint mir wie ein Wunder, dass ihr Mund sich dann doch mal für einige Millisekunden schließt.  Ich zieh mir meine Decke über den Kopf in der Hoffnung, dass ich kurz nochmal meine Ruhe habe und doch noch kurz die Augen schließen kann. Ich höre, wie sie die Treppen heruntergeht. Ruhe. "Marié, Du musst aufstehen!", schallt es von unten. "Okay, du hast keine Chance.", denk ich mir und richte mich im Schneckentempo auf und gehe langsam ins Bad. Meine Augen gehen kaum auf, meinen Fuß habe ich mir schon zweimal gestoßen und es scheint mir so, dass ich keine Kraft habe, den heutigen Tag anzutreten, nein. Genau wie gestern und an den ganzen anderen Tagen. 
Kaum habe ich mich fertig gemacht, gehe ich ins Wohnzimmer und setze mich hin. Keine Sekunde dauert es und sie stellt mir mit einem Schwung den Kaffee hin, lacht mich freundlich an und redet weiter. Ich merke, dass ein neuer Tag beginnt."

Man könnte es fast schon als Wunder bezeichnen, wenn ihr Mund mal geschlossen bleibt. Ich würde behaupten, dass ich schon viel und vor allem schnell rede, aber sie übertrifft alles. In Ruhe einen Film anschauen, geht nicht. In Ruhe am Computer sitzen, geht nicht. Sie redet ununterbrochen. Und auch wenn es mich manchmal nervt, liebe ich sie dafür. Bei einem anderen Menschen würde ich wahrscheinlich die Krise bekommen, bei ihr ist das absolut okay. 


ALLE JAHRE WIEDER...
Jeden zweiten Sonntag im Mai wird die Frau, die uns auf die Welt gebracht hat, gefeiert. Ich muss sagen, dass ich eigentlich kein Fan von solchen Tagen bin. Sollte eine Mama nicht jeden Tag gefeiert werden? Dafür dass sie uns zu dem erzieht, was wir heute sind? Eigentlich doch ein Tag wie jeder anderer, oder? Eine Mama ist doch jeden Tag für uns da und nicht nur einmal im Jahr, oder? Vielleicht sollten wir uns an diesem Tag einfach nur bewusst machen, wie viel sie uns bedeutet und jeden anderen Tag dafür nutzen, ihr dankbar zu sein. 




 Wie meine Mama uns beschreibt: 
"Wir: das bin ich, Jana genannt Jani (Ü 40 aber gefühlte 20….) und meine Tochter Marié (15). Wir sind ein richtig gut eingespieltes Mutter-Tochter-Gespann und ergänzen uns irgendwie perfekt. Natürlich fliegen auch mal die Fetzen, aber das ist ja normal, oder? Ein normales bzw. typisches Mutter-Tochter Verhältnis, gibt es das eigentlich? Wenn ja, dann ist es bei uns wohl ein wenig verdreht.  Marié ist oftmals die Vernünftigere von uns beiden, (bis auf die Sache mit der Ordnung, aber das würde jetzt hier wirklich zu weit führen) sie plant, macht Notizen, überlegt genau, bevor sie etwas sagt. Sie weiß genau, was sie will und wie sie ihre Ziele erreicht.
Ich dagegen bin eine Träumerin, verliere mich oft in Dingen und vergesse dabei die Zeit. Bei einem tollen Lied muss ich einfach mitsingen und wenn ich tanzen will, dann tanze ich eben an Ort und Stelle. Ich bin sehr direkt und ehrlich, was ich denke, das sage ich frei heraus. Nicht jeder kommt damit klar, ich arbeite noch an mir!


Auf jeden Fall ergänzen wir uns perfekt und ich denke, ich habe mein Kind bisher zu einem sehr guten Menschen erzogen – ohne strenge Regeln aber mit festen Grundsätzen und mit ganz viel Liebe und Verständnis."


Nutzt den Tag und verbringt den Tag mit Euren Lieben! Ich wünsche Euch einen schönen Muttertag!







1 Kommentar:

  1. Wow ein wirklich sehr schöner Post! Die Fotos sind auch klasse geworden, da hat sie sich bestimmt sehr darüber gefreut! :)

    Liebste Grüße <3

    Sophicially

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